Bali – eine Reise in ein kleines Paradies

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Eigentlich ist im März ja noch Ende der Regensaison in Bali – mein erster Sonnenbrand fühlte sich jedoch gar nicht so an. Die kleine Insel ist während dieser Zeit noch nicht so überfüllt wie im Sommer zur Hauptreisezeit – darum sehr empfehlenswert während dieser Zeit.

Es war meine erste Reise nach Indonesien, da ich bisher nur positives gehört habe von dieser Insel – wusste ich bereits im voraus, die Reise wird unvergesslich toll werden! Wer es mag mit dem Motorrad von Strand zu Strand zu cruisen, dazwischen in einem der unglaublich kreativen Restaurants zu essen oder beim lokalen Streetfood-Stand zu halten – ist hier definitiv am richtigen Ort.

Nach einem langen Flug mit Zwischenhalt in Singapur ging es vom neu gebauten Flughafen in Denpasar gleich nach Canggu in etwa 1 h Fahrt mit dem Taxi. In Canggu habe ich mich sogleich verliebt – das hippe Örtchen mit den vielen Restaurants und Bars und natürlich dem Echo Beach – dem weltbekannten Beach und Surfspot.

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Hier eine Liste meiner Lieblingsrestaurants in Canggu:

The Betelnut – Best Brunch
The Watercress – best lunch
Old man’s – best beer place
Echo Beach – best dinner

Der beliebte Ort Seminyak erreicht man in 30-45 Minuten Fahrt mit dem Motorrad und steckt sogleich mitten im nächsten Paradies. Hier reihen sich einzigartige Boutiquen neben Restaurants und Hotels. Hier wird bereits alles etwas teurer, das wundert auch nicht, denn an der Strandpromenade findet man Luxushotels wie das W und Legian.

Einen Besuch wert ist die Bar „la favela“ mit seinem einzigartigen Interieur – am Tag ein Restaurant und am Abend ein Club – der Wahnsinn dieser Ort!

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Mein Lieblingshotel in Seminyak ist das sehr zentral, leider nicht an der Beachfront gelegene „U paasha“ mit seinem Rooftop-Pool und Bar.

Von Canggu aus in Richtung Westen geht es zum Tempel Tanah Lot – ein wunderschöner Tempel auf dem Felsen am Meer gebaut. Wenn ihr in Bali seid, werdet ihr wahrscheinlich zu hunderten verschiedenen Tempelanlagen geschleppt – ich habe sehr viele gesehen, und glaubt mir – Tanah Lot ist ein Anblick seehr wert!

So – das war ein erster Einblick über Canggu und Umgebung – über Bali könnte man stundenlang schwärmen – weitere Berichte folgen – versprochen!

Wart ihr schon mal in Bali? Wo hat es Euch am besten gefallen?

mit Liebe

Lea

PS: per sofort bloggt nicht nur Sarah für Euch – ab jetzt sind Sarah & Lea mit dabei!

Raw Chia Kokos Bites

 

Sie sind in aller Munde (wörtlich) die Energy-Bites. Hier haben wir ein Rezept für ultrafeine rohe Chia-Kokos-Bites. Es sind die besten besten besten die wir je probiert haben.

Zutaten für ca. 30 Energy-Bites:
– 100 g Cashew-Nüsse
– 100 g Mandeln
– 2 EL Haferflocken
– 2 EL Chia-Samen
… alles zusammen mixen bis ein mehlartige Masse entsteht.
– 160 g Datteln (zuerst entsteinen)
– 2 EL Kokosöl
– 3 EL Kokosblütensirup (alternativ geht auch Ahornsirup)
– 1 EL Wasser
– 1 EL Cacaopulver
… alles zum Mehl hinzugeben und mixen bis eine Teigmasse entsteht. Mit der Teigmasse hübsche Kugeln formen und in Kokosraspeln (oder Sesam, Chiasamen, Kürbiskerne, Haferflocken usw.) wälzen.

Am besten kühl stellen oder gleich essen. Die Energy-Bites können auch super eingefroren werden und müssen etwa 15 Minuten vor dem servieren aus dem Tiefkühler genommen werden.

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Quinoa Salat

b3Als ich vor kurzem die Quinoa-SoulFood-Pfanne gepostet habe, hinterfragte ich wieso mein wöchentliches Go-To Rezept mit Quinoa eigentlich noch nicht verbloggt wurde. Und hmm keine Ahnung warum, wahrscheinlich weil mir so ein Quinoa-Salat etwas lahm und Langweilig vor kam. Dabei schmeckt es hervorragend und kann farblich locker mithalten.

Deshalb heute für euch Quinoa-Salat :). Die Zutaten wurden mir in freundlicher Zusammenarbeit mit Farmy zur Verfügung gestellt. Falls ihr Farmy noch nicht kennt, schnell husch husch auf die Seite gehen. Ich bin begeistert von ihrem Konzept. Bio-Gemüse wie man es ansonsten direkt beim Bauern oder auf dem Markt holt, frisch zu dir nach Hause geliefert. Und nicht nur Obst und Gemüse kann geliefert werden, sondern eigentlich alles für den Wocheneinkauf. Für mich ein genialer Service besonders in hektischen Zeiten.

Du brauchst für 2 Personen:
– 180 g Quinoa
– 2/3 Gurke
– 5 Tomaten
– 2 Avocados
– Olivenöl
weiteres nach Lust und Laune:
– z.B. Fenchel, Kohlrabi, Pilze usw.

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Du machst:
– Den Quinoa kochen: Vor dem Kochen muss der Quinoa immer gewaschen werden, um ihn von seinen Bitterstoffen zu befreien. Das gelingt am besten in einem grossen feinmaschigen Sieb. Danach eine in Stücke geschnittene Zwiebel in Öl (z.B. ein hochwertiges Rapsöl) andünsten. Nun den gewaschenen Quinoa, ein wenig Salz und ungefähr zwei Tassen Wasser hinzugeben. Den Quinoa auf höchster Stufe kochen, bis sich die weissen Sprossen vom Quinoa-Korn entfernen, falls das Wassser nicht aussreicht; noch mehr dazu geben. Sobald sich die weissen Sprossen lösen, die Kochstufe auf zwei setzen und das Quinoa quellen lassen bis das ganze Wasser weg ist. Danach den Quinoa im gleichen Sieb wieder kalt abspülen und gut abtropfen lassen, für höchstmögliche Luftigkeit kann man danach das Sieb mit Quinoa-Inhalt auf ein Haushaltspapier stellen. Dieses mehrmals auswechseln, dann ist auch wirklich alle Feuchtigkeit vom Quinoa raus. Diesen Schritt mache ich jedoch selber aus Faulheit viel zu selten.

– Während der Quinoa köchelt, kann man schon das ganze Gemüse schnippeln.

– Nun alles untereinander geben, 2-3 EL Olivenöl daruntermischen und mit (Stein)salz und Pfeffer abschmecken.

Lauwarm schmeckt es hervorragend aber auch am nächsten Tag kalt im Büro immer noch ein Hochgenuss.

Seit ihr auch so begeistert von Quinoa wie ich? Oder könnt ihr diesem Getreide noch nicht so viel abgewinnten?
♥ Sarah

Gesundes 3-Minuten Nutella (vegan / glutenfrei / zuckerfrei)

Ich liebe ja Süsses sehr seeehr seeeeehr, deshalb finde ich es umso schwieriger etwas Süsses zu finden das auf cleane Weise gemacht wurde und mir wirklich meine liebsten süssen Sachen ersetzen kann. Ich werde immer ein grösserer Fan von Ahornsirup, er hat schon einige meiner Rezepte einfach perfekt gemacht (z.B. gesunde Bountys).gesuHeute versuchte ich mich mit gesunder Nutella, N-U-T-E-L-L-A und ich bin echt überrascht. Ähnlich wie Nutella, aber natürlich nicht ganz wie Nutella, aber irgendwie sogar besser; crunchier und nussiger und so easy zum nachmachen, weil genau drei Zutaten gebraucht werden, die man sowieso oft zur Hand hat.

Zutaten für eine Frühstücksportion für 4 Personen:
– 50 Gr  gemahlene Haselnüsse (hier kann man auch mit anderen gemahlenen Nüssen experimentieren)
– 4 EL Wasser
– 5 EL Ahornsirup
– 1 EL Kakao Pulver (rein; ohne Zusätze wie Zucker o.ä.)
– 1 Prise Salz

Du machst: alles mixen. fertig. Also man kann es mixen mit dem Mixxer dann werden die Haselnüsse noch feiner oder einfach mit einer Gabel zusammenrühren.

Jetzt könnte man die Nutella auf ein Brot schmieren oder sie einfach, in klassischer Nutella-Manier während dem Blogpostschreiben weglöffeln.

Sarah

Für die Haupt-Zutaten habe ich mich bei Delicously Ella orientiert. Die Mengenangabe und Zubereitungsart variert. 

Quinoa & Garlic & Mushrooms & Aspargus = Soul Food (vegan & glutenfrei)

quinoa pfanneHohoho ihr Lieben. Heute gibt es eine ganz einfache aber umso grandiosere Quinoa-Pfanne. Quinoa ist mein liebstes Pseudo-Getreide, ich frage mich gerade, wieso mein all wöchentlicher Quinoa-Salat noch nicht verbloggt wurde.

Falls ihr Quinoa noch keine Chance gegeben habt, hier ein paar gute Gründe dafür: Quinoa ist eines der eiweissreichsten Gemüse (13 – 22 % Eiweissanteil) und hat eine einzigartige Aminosäurestruktur. Auch Eisen, Phosphor und Calcium sind in Quinoa überdurchschnittlich vorhanden. Zudem ist Quinoa glutenfrei und eignet sich somit auch für die Ernährung bei Glutenunverträglichkeit. Geschmacklich hält sich der Quinoa äusserst dezent, leicht nussig würde ich sagen, lässt er sich für diverse Gerichte einsetzen.

Für das Rezept brauchst du für 2 Personen:
– 180 g Quinoa
– 0.5 kg Spargeln
– 250 g Pilze
– 3 Knoblauch-Zehen
– 1 Zwiebel
– den Saft einer 1/2 Zitrone

Du machst:
1. Den Quinoa kochen: Vor dem Kochen muss der Quinoa immer gewaschen werden, um ihn von seinen Bitterstoffen zu befreien. Das gelingt am besten in einem grossen feinmaschigen Sieb. Danach eine in Stücke geschnittene Zwiebel in Öl (z.B. ein hochwertiges Rapsöl) andünsten. Nun den gewaschenen Quinoa, Salz und ungefähr zwei Tassen Wasser hinzugeben. Den Quinoa auf höchster Stufe kochen, bis sich die weissen Sprossen vom Quinoa-Korn entfernen, falls das Wassser nicht aussreicht; noch mehr dazu geben. Sobald sich die weissen Sprossen lösen, die Kochstufe auf zwei setzen und das Quinoa quellen lassen bis das ganze Wasser weg ist.

aspargus3. Ein Topf mit Wasser aufsetzen bis das Wasser kocht. Salz hineingeben und die Spargeln darin ungefähr. acht Minuten kochen. Bevor ihr die Spargeln kocht, bitte cirka 5 cm der Enden abschneiden. Falls ihr keinen Spargelkochtopf habt, könnt ihr den Spargel bereits vor dem Kochen in Stücke schneiden.

4. Während der Spargel kocht in einer Bratpfanne Öl heiss werden lassen, die Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse dazugeben und anrösten (nicht zu lange, andernfalls kann der Knoblauch bitter werden). Die in scheiben geschnittenen Pilze hinzugeben. Nach ein paar Minuten den Quinoa hinzugeben und alles auf niedriger Stufe vermengen.

5. Wenn die Spargeln durch sind, in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser kurz abspülen und wenn noch nicht gemacht in Stücke schneiden und in die Quinoa-Pfanne geben.

6. Nicht mehr gross rühren sondern die ganze Sache mit dem Saft einer halben Zitrone ablöschen und direkt servieren.quinoa pfanneFür mich wirklich Soul-Food vom feinsten, perfekt passt dazu, das Sofa ein guter Film und wenn man gaanz verückt ist, ein schwerer Rotwein. Jaaa, das aktuelle Regenwetter passt auch nicht schlecht.

Sarah

On a Food Adventure in the Philippines; Manila, Tagaytay und coole Jungs

B1Magandang hapon, ihr Lieben. Heute melde ich mich direkt vom Flughafen in Manila. Seit Mittwoch bin ich auf den Philippinen und durchlebe ein wildes Food-Abenteuer.

Ich versuchte ja, mich auf die gesunden Seite der örtlichen Küche zu konzentrieren, wobei die Betonung auf dem Wort versuchen liegt. Wir werden hier zu den besten und ausgefallensten Restaurants geschleppt, da sagt man ja nicht nein zu Dessert und Wein (sry das war unabsichtlich). In Manila kann man sich nämlich hervorragend durch die ganze Welt essen; von Chinesisch, über Koreanisch zu Französisch, Orientalisch und natürlich auch Amerikanisch. Die internationale Küche der Philippinen muss sich definitiv nicht verstecken.

Nach Manila eingeladen wurden wir anlässlich der Fusion Madrid Manila. Die Fusion Madrid findet seit 2003 jährlich statt, hier kommen die besten Köche der Welt zusammen und verbinden verschiedene Kulturen durch Essen. In diesem Fall war es auch das aufleben lassen von 300 gemeinsamen Jahre, welche die Philippinen unter spanischer Herrschaft verbracht haben. Dies schlägt sich nicht nur im Essen des Landes nieder, sondern auch stark in ihrer Sprache. Wenn die Filipinos wild mit einander diskutieren, verwenden sie so viele englische und spanische Wörter, dass sich auch für uns manchmal der Sinn des Gesprächs erschliessen lässt.

Doch ich schweife ab, eigentlich wollte ich mich doch auf die gesunde Seite des Essens konzentrieren. Sehr beeindruckt war ich nämlich von den Philippinischen Märkten. Die Vielfalt an frischem Gemüse, Früchte, Fische und Fleisch ist kaum zu übertreffen. Mango, Banane, Kokosnuss, Papaya, Mangostine, Auberginen, Gurken, Jack Fruit, Bohnen, Süsskartoffeln, junger Reis, Ingwer, Avocado und so weiter… Heaven IS a place on Earth:

b13b18Wobei in der Früchte/Gemüse-Halle die Frauen das Zepter in der Hand haben, sieht man in der Fleisch-Halle nur Männer oder besser gesagt Jungs, sehr, sehr coole Jungs. Welche sich Badass in Pose geworfen haben.
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Gesund essen kann man auch in Restaurants wie der Gourmet Farm in Silang, sie haben ein unglaublich gutes Angebot an Gerichten, alles Organic aus dem hauseigenen Garten. Dabei kann man die wunderschöne parkähnliche Gartenanlage nutzen um einen Verdauungsspaziergang zu machen. Für uns war es nach den ersten Tagen Manila eine willkommene Abwechslung, frische saubere Luft, ein leichter Wind den wir durch unsere Haare wehen liessen und gestärkt mit gutem Essen hätten wir uns am liebsten zu den Ziegen unter die Palmen gelegt und ein Nickerchen gemacht.
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Aber leider nein, unser Kühlschrank-Van wartete schon damit die Fahrt weiter nach Tagaytay gehen kann. Wo wir mit einem wunderbaren Blick auf den See und die Vulkaninseln entschädigt wurden.
tagaytaySollte es Euch nach Tagaytay verschlagen, kann ich euch das Country Suites Hotel nur ans Herz legen. Eine wunderbare Aussicht auf den See und die Vulkaninsel, liebevoll gestaltete Suiten und eine familiäre Atmosphäre sind die Hauptargumente für dieses kleine aber feine Hotel. In Tagaytay lässt sich natürlich auch wieder hervorragend Speisen. Das Antonios, welches als eines der besten Restaurants in den Philippinen gilt, durfte natürlich auf unserem Programm nicht fehlen. Die Atmosphäre in der im spanischen Stil gehaltenen Villa ist einzigartig und unvergleichbar. Unsere beiden Reiseführer Boy und Sally, Wiebke mein Foodie in Crime vom tollen Blog i-ref.de und ich haben einen wunderschönen Abend mit hervorragendem Essen erlebt.
antoniosAm Tag darauf konnten wir erstmalig ein bisschen länger schlafen und den Tag im Pool mit Aussicht starten. Danach gings mit unserem Kühlschrank-Van, aka the China-Mobil, zurück Richtung Manila.

Am nächsten Tag erwartet uns zwei Foodtouren, die erste zu Fuss durch das China-Town von Manila und eine zweite mit dem Trycicle durch Malabon, welche sogar mich hartgesottenen Strassenküchen-Liebhaber an meine Grenzen brachte. Ich bin also selber schon gespannt auf Part #2b4

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Gänseselfie? Nö kein Bock..

b7Wundertüten mit verschiedenen Reissorten drin. b8b5

Ein Dankeschön geht an Cathay Pacific, welche übrigens seit diesem Jahr wieder täglich direkt von Zürich nach Hongkong fliegen, an Philippinen Tourismus, dass sie uns dieses Abenteuer ermöglicht haben. Zudem danke ich Sally, Boy, Wiebke, Valeria & Adrian, Ellen, Inna und Bernhard, welche die Reise unvergesslich gemacht haben. 

Office Recipes: drei einfache Rezepte für den Mittag im Büro (ohne Vorbereitung)

theme_header_easy_office_recipeIhr kennt es bestimmt auch, der Vorsatz immer etwas vorzukochen und ins Büro mitzunehmen ist riesig, die Umsetzung jedoch oft zum scheitern verurteilt. Zu oft war man am Abend vorher Auswärts, bei Freunden oder einfach zu faul.

Ich schaffe es immer nur dann, Essen mitzunehmen, wenn ich bereits am Vorabend gekocht habe. Anscheinend habe ich keine Lust zu kochen, wenn ich es nicht gleich essen darf. Prophylaktisch vorbereitend die Kellen zu schwingen is wohl nich.

Deshalb verstreichen bei mir ganze Vormittag mit der Frage aller Vormittagsfragen, was ich nun so ohne Vorbereitung essen soll. Dabei ist mir tatsächlich schon die ein oder andere Idee gekommen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte und darum werde ich zukünftig unter dem Titel Office Recipes, immer mal wieder einfache Mittags-Ideen fürs Büro posten.

Grundsätzlich braucht ihr nur eine ganz kleine Grund-Ausrüstung für die Rezepte:
– 1 Teller / 1 Löffel / 1 Gabel / 1 Messer
– 1 Spaarschäler
– 1 kleines scharfes Messer (plus bei Bedarf ein Schneidebrettchen)
– Salz und Pfeffer

Wenn es mit den Rezepten weitergeht, kommt vielleicht noch das ein oder andere “Ding” dazu, aber ich versuche es möglichst simpel zu halten.


 

dipGood ol’ classic Dip
– 3 Karrotten
– 1 Gurke
– 1 Pack Creme Fraiche / Sour Cream (für Veganer: Nature Soja Jogurth)
(- optional: Salz und Pfeffer)

Zubereitung: Das Gemüse schälen und in Stäbchen schneiden, Sour Cream je nach dem mit Salz und Pfeffer würzen oder auch nicht und dann Dippen, dippen, dippen. Dip.. dip.. dip..


sweetpotatoBaked Sweet Potato
– 3 Sweet Potatos
– 1 Pack Creme Fraiche (für Veganer: Nature Soja Jogurth)

Zubereitung: Süsskartoffeln in zwei Hälften teilen in den vorgeheizten Backhofen bei 180° ungefähr 40 Minuten backen. Danach Creme Fraiche darüber geben und auslöffeln.

Ich heize immer um 11.15 den Backhofen vor und gebe die Potatos um 11.25 rein, um 12.05 sind sie dann pünktlich essfertig :) Süsskartoffeln haben so enorm viel Geschmack, dass Salz oder Pfeffer meiner Meinung nach, nicht nötig ist. Zuhause gebe ich eine Miniprise Zimt drüber, damit die Süsse noch besser hervorgehoben wird.

Falls Ihr keinen Backofen aber eine Mikrowelle habt: soll es gemäss meiner Internetrecherche wie folgt funktionieren: Süsskartoffeln in zwei Hälften schneiden, ein paar mal mit einer Gabel einstechen. Kleine Süsskartoffeln ca. 4 Minuten und grosse ca. 6 Minuten mikrowellieren.


avocado breadAvocado Brötchen
– kleines Vollkornbrot / Knäckebrot / Roggenvollkornbrot
– 1 Avocado
– Salz / Pfeffer
(- optional: der Saft einer ½ Limette / Zitrone)

Zubereitung: selbsterklärend :) als Abwechslung kann man auch die Avocado in einem Schüsselchen mit der Gabel “pürieren”, dann benötigt man auf jeden Fall Limetten/Zitronensaft. Vielleicht noch etwas Zwiebel und ein Löffel Creme Fraiche ,dazu klein gehackte Tomaten? Hach ich schweife ab..


 

Ich hoffe euch gefällt die Reihe genau so gut wie mir. Für Ideen bin ich immer offen, denn dieses Thema beschäftigt mich manchmal den halben Vormittag 😉 also immer her mit den einfachen Rezepten.

Die nächsten drei Rezepte habe ich aber schon in Petto, diese werden Mitte Mai gepostet. Am Mittwoch fliege ich für 8 Tage in Zusammenarbeit mit Philippinen Tourismus nach Manila und werde die Philippinen kulinarisch erkunden, ich freue mich schon, dieses Erlebnis mit Euch zu teilen. Auf Instagram könnt ihr “live” dabei sein.

Sarah

P.S. Äh vielleicht fällts auf, aber meine neue Küche hat sehr gutes Licht und ist ausgestattet mit dem schönsten Marmor überhaupt.

 

 

 

Oil Cleansing Method (OCM) – minimalistische Beauty Routine

Heute gibt es einen Beitrag von mir zu cleaner und sehr simpler Hautpflege.

Oil Cleansing Method (kurz OCM) ist eine Gesichtspflegeroutine, zu welcher man ein oder mehrere Öle verwendet. Vielleicht mag es für einige seltsam klingen, sich sein Gesicht mit Ölen zu reinigen, wo man doch eigentlich immer gerne Öle aus seiner Hautpflege verbannt. Die OCM beruht jedoch auf dem Prinzip: Öl bindet Öl. Das heisst also das Öl welches man auf das Gesicht aufträgt, bindet das Öl welches sich in unseren Poren festgesetzt hat und zieht es mit, gleichzeitig greift es nicht den natürlichen Schutzmantel der Haut an.oil cleansing method

Was mich besonders an der OCM fasziniert hat ist, dass es so unglaublich simpel ist. Ein einziges Produkt zum Abschminken, Reinigen und Pflegen. Ein einziges Produkt anstelle von mindestens drei.

Meine Anwendung der OCM unterscheidet sich ein wenig von der klassischen OCM. Deshalb möchte zuerst  auf die klassische OCM eingehen und danach erläutere ich meine persönliche OCM-Routine.

oil cleansing method

Klassische OCM
Bei der klassischen OCM wird das antibakterielle (jedoch auch austrocknende) Rizinusöl mit einem Basisöl (z.B. Sonnenblumenöl, Mandelöl usw.) gemischt um damit das Hautreinigungsöl herzustellen.

Folgendes brauchst du für die klassische OCM:
– Rizinusöl (kaltgepresst, Bioqualität)
– ein Trägeröl deiner Wahl (z.B. Sonnenblumenöl, Mandelöl usw. ebenfalls kaltgepresst Bioqualität)
– ein Waschtuch fürs Gesicht

Das Mischverhältnis liegt zwischen ca. 10% Rizinusöl bei trockener Haut und 30% Rizinusöl bei öliger Haut. Wenn man diese Mischung hergestellt hat kann man mit der Reinigung beginnen.

Schritt 1: Gebe ein bisschen Öl von deiner Mischung in deine Handfläche. Massiere damit dein Gesicht solange du magst.

Schritt 2: Befeuchte nun den Waschlappen mit heissem Wasser (nicht zu heiss, du legst das gleich auf dein Gesicht) und lege ihn auf dein ganzes Gesicht und warte bis er sich abgekühlt hat (ca. zwei Minuten).

Schritt 3: Jetzt kannst du dein Gesicht wieder massieren, wenn du magst kannst du auch noch mehr Öl hinzufügen. Diesen Vorgang kannst du nun beliebig oft wiederholen.

Schritt 4: Wenn du keine Lust mehr hast, kannst du den Rest Öl mit dem Waschlappen entfernen.

Wenn sich dein Gesicht nach Beendigung der OCM zu trocken anfühlt, kannst du 2-3 Tropfen von deinem Trägeröl auf dein Gesicht geben und verteilen.

Durch das auflegen des heissen Waschlappens werden die Poren geöffnet und das Öl hat die Möglichkeit den überschüssige Talg aus deinen Poren zu entfernen. Durch die Massage wird die Blutzirkulation gefördert und du erhältst den superrosigsten Teint überhaupt.

 

Meine Art der OCM
Leider mochte ich das Rizinusöl vom Geschmack her überhaupt nicht, weshalb ich es ziemlich schnell aus meiner Routine entfernt habe. Auch aus dem Grundsatz “Keep it simple”, gefällt es das meine Gesichtspflege nur aus einem einzigen Produkt besteht.

Die Dampferei, hat mir eigentlich sehr gut gefallen, aber im Alltag ist mir das doch zu viel Aufwand, ansonsten gehe ich wie folgt vor:

Schritt 1: Gebe ein bisschen von einem Öl deiner Wahl (ich benutze Mandelöl) in deine Handfläche. Massiere damit dein Gesicht solange du magst.

Schritt 2: Wasche dein Gesicht mit warmem Wasser ab. Dein Gesicht fühlt sich jetzt noch immer sehr ölig an, da sich das Öl kaum mittels Wasser abwaschen lässt.

Schritt 3: Nehme den Waschlappen und trockne dein Gesicht gut ab. Damit lässt sich das Öl wunderbar entfernen.

Optional Schritt 4 (wenn du Make-up trägst): wiederhole Schritt 1 und 2. Beim ersten Mal entfernst du dein Make-up, beim zweiten Mal reinigst du dein Gesicht.

Dies ist schon die ganze Hexerei. Ich reinige mein Gesicht, seit 10 Monaten nur noch mit der OCM und bin sehr glücklich damit. Mein Hautbild hat sich enorm verbessert und meine Haut fühlt sich weich und angenehm an.

OCM allgemein
Bitte bedenkt, dass jede Haut anders ist. Bei der Wahl der Öle solltet ihr immer auf euer Gefühl vertrauen. Es gibt sehr viele Theorien, welches Öl für welche Haut das Beste ist. Verliert euch in den Tiefen von Google und probiert es aus, lasst es sein, wenn ihr ein ungutes Gefühl bei einem Öl habt. Benutzt nur Öle von hoher Qualität.

Zudem empfehle ich euch den Waschlappen nach jeder Reinigung zu wechseln, ich habe ein Stapel Gasentücher welche ich zur Reinigung benutze, nach jeder Benutzung wandert dieser in den Wäschekorb. Wenn ich fast alle durch habe, wasche ich sie bei 90°.

Weiterführende Links zum Thema
– Auf Minimalist Beauty gibt es einen spannenden Artikel über die verschiedenen Trägeröle
The Oil Cleansing Method ist eine ausführliche Seite nur über das Thema OCM
Video-Guide für eine Gesichtsmassage mit Ölen

Wie steht ihr zum Thema OCM? Schon ausprobiert? Eingefleischte Fans? Skeptisch?

Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir sie gerne in den Kommentaren stellen, ich werde sie gerne beantworten.

♥ Sarah

Aloha Bounty // Gesunder Bounty Bar

healthy bounty barKokosnuss, Ahornsirup und Kakao in Kombination? Kann nur gut kommen, dachte ich. Und ja ja jaaa sogar wirklich hands down (oder äh hands-up?) besser als das Original. Die übertreibt doch, magst du vielleicht denken. Ich sag nur, da geht was an euch vorbei wenn ihr das nicht probiert. Dazu ist es vegan, gluten-/ zuckerfrei und unglaublich einfach.

Du brauchst: 
– 150 g Kokosflocken
– 5 EL Ahornsirup
– 5 EL Kokosnussöl
– 10 EL Wasser

Für den Schokoladenüberzug:
– 3 EL Kakao-Pulver pur (ohne Zucker oder andere Zusätze)
– 1 TL Kokosnussöl
– 5 EL Wasser

healthy bounty bar
Alle Zutaten für die Masse zusammenmischen. Die Masse sollte feucht und zusammenklebend sein. Diese Masse drückst du nun etwa Fingerbreit in eine vorher eingefettete Auflaufform. Oder in ein anderes Gefäss. Nun ab in den Tiefkühler für 15 Minuten. healthy bounty bar

In dieser Zeit kochst du das Kakaopulver mit Wasser und Öl auf ganz kleiner Stufe (1-2) auf. Sie sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein. So dass sie schön über die Riegel herunterlaufen kann.

Masse raus, in Riegel schneiden, kann schon sein das der ein oder andere Riegel in zwei Teile bricht. Dem Geschmack tut das aber keinen Abbruch, auch halb so gross sind sie ziemlich hübsch. Schokolade drüber laufen lassen und… essen.

Ich hoffe ihr hattet formidable Ostern.

♥ Sarah

 

Frühlingssalat (Avocado meets Grapefruit)

frühlingssalat
Hellooo Hellooo.. habt ihr auch so überbordende Frühlingsgefühle, die euch in den Wahnsinn treiben? Vielleicht geht es auch nur mir so, aber ich habe momentan einen übertriebenen Tätigkeitsdrang.

Der heutige Salat eignet sich perfekt, er ist leicht bekömmlich, unglaublich lecker und versorgt einen mit einer geballten Ladung Energie.

Zutaten für 4 Personen:
– 3 Grapefruit
– 3 Avocados
– 1 Pack Spinat / Babyspinat / anderer Salat je nach Lust
Sauce
– 1 Limette
– 4 EL Olivenöl
– 2 EL Ahornsirup
– der Rest der ausgepressten Grapefruits

frühlingsalat3

Zubereitung:
Grapefruits filetieren und am Schluss den Rest der Grapefruit ausdrücken. Den Saft für die Sauce aufheben. Die Avocado je nach Geschmack in Streifen oder Würfel schneiden und den Salat waschen.

Für die Sauce alles mit dem Grapefruitsaft vermischen und mit (Stein)salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Dieser Salat war letzten Sommer einer meiner Favoriten, sogar das filetieren, ging mit der Zeit schnell von der Hand. Wer noch mehr Zeit und Muse hat, dem kann ich geröstete Pinienkernen als Extra empfehlen.

“Normale” Salate sind ja nicht so meins. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach speziellen Kombinationen. Was sind Eure Lieblings-Frühlings/Sommer-Salate?

♥ Sarah

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