On a Food Adventure in the Philippines; Manila, Tagaytay und coole Jungs

B1Magandang hapon, ihr Lieben. Heute melde ich mich direkt vom Flughafen in Manila. Seit Mittwoch bin ich auf den Philippinen und durchlebe ein wildes Food-Abenteuer.

Ich versuchte ja, mich auf die gesunden Seite der örtlichen Küche zu konzentrieren, wobei die Betonung auf dem Wort versuchen liegt. Wir werden hier zu den besten und ausgefallensten Restaurants geschleppt, da sagt man ja nicht nein zu Dessert und Wein (sry das war unabsichtlich). In Manila kann man sich nämlich hervorragend durch die ganze Welt essen; von Chinesisch, über Koreanisch zu Französisch, Orientalisch und natürlich auch Amerikanisch. Die internationale Küche der Philippinen muss sich definitiv nicht verstecken.

Nach Manila eingeladen wurden wir anlässlich der Fusion Madrid Manila. Die Fusion Madrid findet seit 2003 jährlich statt, hier kommen die besten Köche der Welt zusammen und verbinden verschiedene Kulturen durch Essen. In diesem Fall war es auch das aufleben lassen von 300 gemeinsamen Jahre, welche die Philippinen unter spanischer Herrschaft verbracht haben. Dies schlägt sich nicht nur im Essen des Landes nieder, sondern auch stark in ihrer Sprache. Wenn die Filipinos wild mit einander diskutieren, verwenden sie so viele englische und spanische Wörter, dass sich auch für uns manchmal der Sinn des Gesprächs erschliessen lässt.

Doch ich schweife ab, eigentlich wollte ich mich doch auf die gesunde Seite des Essens konzentrieren. Sehr beeindruckt war ich nämlich von den Philippinischen Märkten. Die Vielfalt an frischem Gemüse, Früchte, Fische und Fleisch ist kaum zu übertreffen. Mango, Banane, Kokosnuss, Papaya, Mangostine, Auberginen, Gurken, Jack Fruit, Bohnen, Süsskartoffeln, junger Reis, Ingwer, Avocado und so weiter… Heaven IS a place on Earth:

b13b18Wobei in der Früchte/Gemüse-Halle die Frauen das Zepter in der Hand haben, sieht man in der Fleisch-Halle nur Männer oder besser gesagt Jungs, sehr, sehr coole Jungs. Welche sich Badass in Pose geworfen haben.
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Gesund essen kann man auch in Restaurants wie der Gourmet Farm in Silang, sie haben ein unglaublich gutes Angebot an Gerichten, alles Organic aus dem hauseigenen Garten. Dabei kann man die wunderschöne parkähnliche Gartenanlage nutzen um einen Verdauungsspaziergang zu machen. Für uns war es nach den ersten Tagen Manila eine willkommene Abwechslung, frische saubere Luft, ein leichter Wind den wir durch unsere Haare wehen liessen und gestärkt mit gutem Essen hätten wir uns am liebsten zu den Ziegen unter die Palmen gelegt und ein Nickerchen gemacht.
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Aber leider nein, unser Kühlschrank-Van wartete schon damit die Fahrt weiter nach Tagaytay gehen kann. Wo wir mit einem wunderbaren Blick auf den See und die Vulkaninseln entschädigt wurden.
tagaytaySollte es Euch nach Tagaytay verschlagen, kann ich euch das Country Suites Hotel nur ans Herz legen. Eine wunderbare Aussicht auf den See und die Vulkaninsel, liebevoll gestaltete Suiten und eine familiäre Atmosphäre sind die Hauptargumente für dieses kleine aber feine Hotel. In Tagaytay lässt sich natürlich auch wieder hervorragend Speisen. Das Antonios, welches als eines der besten Restaurants in den Philippinen gilt, durfte natürlich auf unserem Programm nicht fehlen. Die Atmosphäre in der im spanischen Stil gehaltenen Villa ist einzigartig und unvergleichbar. Unsere beiden Reiseführer Boy und Sally, Wiebke mein Foodie in Crime vom tollen Blog i-ref.de und ich haben einen wunderschönen Abend mit hervorragendem Essen erlebt.
antoniosAm Tag darauf konnten wir erstmalig ein bisschen länger schlafen und den Tag im Pool mit Aussicht starten. Danach gings mit unserem Kühlschrank-Van, aka the China-Mobil, zurück Richtung Manila.

Am nächsten Tag erwartet uns zwei Foodtouren, die erste zu Fuss durch das China-Town von Manila und eine zweite mit dem Trycicle durch Malabon, welche sogar mich hartgesottenen Strassenküchen-Liebhaber an meine Grenzen brachte. Ich bin also selber schon gespannt auf Part #2b4

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Gänseselfie? Nö kein Bock..

b7Wundertüten mit verschiedenen Reissorten drin. b8b5

Ein Dankeschön geht an Cathay Pacific, welche übrigens seit diesem Jahr wieder täglich direkt von Zürich nach Hongkong fliegen, an Philippinen Tourismus, dass sie uns dieses Abenteuer ermöglicht haben. Zudem danke ich Sally, Boy, Wiebke, Valeria & Adrian, Ellen, Inna und Bernhard, welche die Reise unvergesslich gemacht haben. 

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